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Elektroschrott

Wir alle nutzen sie täglich – die Elektrogeräte. Nur wohin, wenn das gute Stück den Geist aufgegeben hat?

Fast alle Geräte, die Strom – ob aus der Steckdose, einer Batterie oder Solarzellen – benötigen, fallen seit 2006 unter das ElektroG(esetz) und zählen zu recyclingfähigem E-Schrott.
Somit gehören alle Geräte mit dem Symbol der durchgestrichenen Abfalltonne nicht in den Hausmüll, sondern können kostenfrei abgegeben werden.

Dazu gehören ausgediente Rasierer, Trockner, Staubsauger, Elektro-Gartengeräte, Pedelecs, E-Scooter (keine E-Bikes die gehören zurück zum Händler), 
HDMI-Kabel, Handys, PCs, Epilierer, blinkende Turnschuhe, elektrische Zahnbürsten und so weiter.

Wohin mit dem E-Schrott?

Es gibt mehrere Möglichkeiten und fast alle Entsorgungswege sind kostenlos.

Alle Elektroartikel können kostenlos auf den Recyclinghöfen abgegeben werden. Hinfahren, E-Schrott abgeben – fertig!
Wenn der Eigentransport nicht möglich ist, kann der E-Schrott zur kostenpflichtigen Sperrmüllabfuhr gestellt werden.

Vom 1. Juli 2022 an wird es für Verbraucher in Deutschland deutlich einfacher, ausgediente Elektrogeräte im Handel abzugeben. Hintergrund ist die Neuregelung des Elektro- und Elektronikgerätegesetzes. Sie verpflichtet nun auch Supermärkte und Discounter mit einer Verkaufsfläche von mehr als 800 m², alte Elektrogeräte zurückzunehmen, wenn sie mehrmals im Jahr oder dauerhaft Elektro- und Elektronikgeräte verkaufen. Konkret müssen alle Händler künftig Altgeräte mit der Abmessung bis zu 25 Zentimeter – also etwa Wasserkocher, Rasierer oder Smartphones – auch ohne Neukauf eines Geräts annehmen. Die Rücknahmepflicht ist auch drei Geräte pro Geräteart beschränkt. Bei größeren Geräten wie Computern oder Fernsehern besteht die Rücknahmepflicht nur beim Kauf eines Geräts der gleichen Art.  

Wurde ein Elektrogerät online gekauft, kann dieses auf den Recyclinghöfen oder bei den örtlichen Händlern ebenso kostenfrei abgegeben werden. Zum Teil bieten Onlinehändler sogar den kostenlosen Rückversand an.

Batterien & Akkus nicht vergessen!

Enthalten Elektrogeräte Batterien oder Akkus, die nicht fest verbaut sind, wie z. B. Akkuschrauber, Kameras und kabellose Tastaturen oder Radios müssen diese vor der Entsorgung entfernt werden. An den Rücknahmestellen für Altgeräte stehen hierfür spezielle Batterie-Sammelbehälter bereit. Der Grund: Lithium-Ionen-Batterien/Akkus können nicht sichtbar beschädigt oder überhitzt sein. Dann besteht Brand- und ggf. sogar Explosionsgefahr. Darum ist es super wichtig, diese auf keinen Fall in die Restmülltonne zu werfen und vor der Rückgabe des Altgeräts herauszunehmen und getrennt zu entsorgen.

Richtige Entsorgung ist wichtig!

Brandgefahr! Zum Schutz von Umwelt und Gesundheit:

Nicht selten führt die falsche Entsorgung über die Mülltonnen bei Abfallbehandlungsanlagen oder sogar noch beim Tonnenbesitzer vor Ort zu Bränden mit hohen Sachschäden. Wenn Altgeräte über den Hausmüll entsorgt werden, hat dies zudem elementare Folgen für unsere Gesundheit. Denn Elektroschrott ist nicht einfach nur Müll, er enthält giftige Substanzen wie z. B. Quecksilber, Blei, Cadmium und Arsen. Die toxischen Materialien können zahlreiche ernste gesundheitliche Probleme verursachen, wenn dieser Müll nicht richtig entsorgt wird.

Recyclingkreislauf = Rohstoffschutz:
Metalle wie Eisen, Aluminium und Kupfer, aber auch Kunststoffe und Glas sind nur einige Stoffe, die für die Produktion von Elektrogeräten verwendet werden. Dank immer besserer Recyclingverfahren können diese Stoffe heute aus den alten Geräten entnommen und für die Produktion neuer Geräte benutzt werden, um unsere Ressourcen zu schützen

Plakatlinie in Zusammenarbeit mit den Rücknahmesystemen GRS und EAR:

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